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Mit entsprechender Testsoftware können abhängig von der verwendeten Hardware unterschiedliche Untersuchungen vorgenommen werden. Die Aussagekraft dieser Tests variieren von „unbrauchbar“ bis „ermöglichen eine im Vergleich zu professionellen Testmethoden tendenziell richtige Beurteilung“ eines beschriebenen/unbeschriebenen Rohlings.
Der Lesetest ist die einfachste Methode, um grundsäzlich festzustellen, ob ein Brennvorgang erfolgreich war oder das resultierende Medium eventuell nicht konform gebrannt wurde. Testsoftware wie zum Beispiel Nero CD-DVD Speed oder die PlexTools von Plextor verfügen über einen Lesetest (Üertragungsratentest, bzw. „Read Transfer Rate Test“), in welchem der Lesevorgang des Laufwerkes mit einer grafischen Abbildung der Lesegeschwindigkeit in Form einer Kurve dargestellt wird. Die Art der Kurve richtet sich dabei nach der Methode des Lese-Vorganges des Laufwerkes: (P-)Constant Angle Velocity (CAV) oder (Z-)Constant Linear Velocity (CLV). Ein Lesetest sollte immer mit der höchsten möglichen Geschwindigkeit erfolgen. Typischerweise erfolg ein solcher Lesetest in Ein- oder Zweiminuten-Intervallen über das Medium verteilt. Das Intervall kann üblicherweise in der verwendeten Testsoftware bestimmt werden.
Wenn bei einem Lesevorgang keinerlei Probleme auftreten, führt dies zu einer gleichförmig verlaufenden Kurve, welche keinerlei Einbrüche (Spitzen nach unten, zackenfömiger Verlauf der Kurve, Abweichungen von der Grundform (Constant Angle Velocity (CAV) oder Constant Linear Velocity (CLV)) der verwendeten Lesemethode) in der Geschwindigkeitsangabe aufweist. Bei CDs wird dies typischerweise (je nach Fähigkeiten des verwendeten Laufwerkes) eine Constant Angle Velocity (CAV)-Kurve mit einem Verlauf von 22-52x, 20-48x oder 18-40x sein, bei DVDs eine solche Constant Angle Velocity (CAV)-Kurve mit einem Verlauf von 5-12x oder 3-8x.
Weist die resultierende Kurve keinerlei Einbrüche auf, so kann in aller Regel davon ausgegangen werden, dass das getestete Medium keinerlei fatalen Fehler aufweist und zumindest auf dem verwendeten Lesegerät ohne Einschränkungen lesbar ist.
Weist die resultierende Kurve Einbrüche auf, so sollten nach Möglichkeit weitere Tests vorgenommen werden.
Der Lesetest kann auch als *Hörtest* akustisch erfolgen. Gerade im Außenbereich von Medien sind bei höheren Lesegeschwindigkeiten Einbrüche in der Geschwindigkeit deutlich zu hören. Dadurch kann auch analog zu einem Lese-Test mit spezieller Testsoftware mit einer Verifyfunktion, wie sie von diverser Brennsoftware nach dem Brennvorgang angeboten wird, ein Lesetest erfolgen. Steigt der Geräuschpegel während der Verifyfunktion kontinuierlich bis zum Ende des Vorganges an, so entspricht dies grafisch einer Constant Angle Velocity (CAV)-Kurve ohne Einbrüche. Eine solche Verifyfunktion hat den Vorteil, dass sie entgegen dem Testintervall einer Testsoftware grundsäzlich das ganze Medium testet, was aber auch mehr Zeit benöigt.
Siehe C1-C2-CU-Fehler
Siehe C1-C2-CU-Fehler
Grenzwert im - Format: 8%
Grenzwert im + Format: 9%
Grenzwerte: -5% und +15%
Siehe auch: Absolute Time In Pregroove (ATIP), Address in pre-groove (ADIP), Q-Check, PlexTools, KProbe